Bergwacht Foto: Olga von Plate / DRK e.V.
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Die Bergwacht ehrenamtlich - professionell

Fast 13.000 Menschen benötigen jedes Jahr eine notfallmedizinische Versorgung durch die ehrenamtlichen Retterinnen und Retter der Bergwacht. Das sind 1.083 pro Monat oder mehr als 35 pro Tag. Um diesen Herausforderungen gerecht zu werden, engagieren sich in den Hoch- und Mittelgebirgen Deutschlands 12.000 Bergretterinnen und Bergretter Tag für Tag.

Ansprechpartner

DRK Kreisverband Freiberg e. V.
Bergwacht Holzhau
Alte Straße 122
09623 Rechenberg-Bienenmühle OT Holzhau

Herr Ralf Dietrich

Tel.: 0174 3431333
Fax: 03731 2632-29
E-mail: bergwacht-holzhau(at)drk-freiberg.de

Zunehmende Freizeitaktivitäten im Gebirge und in unwegsamem Gelände fordern vermehrt ihre Opfer, im Sommer durch Bergsteigen und Bergwandern, im Winter durch Skilauf.


Nicht nur im Winter gibt es für die Bergwacht Arbeit an Liften, Skihängen, Langlaufloipen oder bei Schlittenhunderennen. Auch im Sommer sind Veranstaltungen abzusichern, wie Crossläufe, Sportfeste oder Mountainbikerennen.
Die ständige Bereitschaft zur Weiterbildung sollte für jedes Mitglied selbstverständlich sein; z. B. bei regelmäßig stattfindenden Schulungen oder jährlichen Ausbildungslagern.

Die Bergwacht ist dem Rettungsdienst zugeordnet und übernimmt den elementaren Auftrag, im unwegsamen Gelände und im Gebirge die Bergung, Rettung und medizinische Versorgung von Bergsteigern, Wanderern, Skifahrern und Touristen sowie die Suche von vermissten Personen sciherzustellen. (Durchführung des Rettungs- und Sanitätsdienstes am Standort Skihang Holzhau in Übereinstimmung mit dem Rettungsdienstgesetz).

In unserem Kreisverband existiert eine Bergwacht in Holzhau

Der Einsatzort im Gebirge ist sicherlich einer der schönsten, doch auch eine besondere Herausforderung. Die Einsatzorte sind oftmals mit Einsatzfahrzeugen nicht erreichbar oder erfordern eine langwierige Anfahrt, das Gelände ist steil und schwierig, alle Beteiligten sind der Witterung ausgesetzt und die notfallmedizinische Versorgung von Patienten ist besonders schwierig. Dennoch erwarten Patienten zeitnah eine fachgerechte Behandlung, die dem Stand der Technik und der Notfallmedizin entspricht.

So rettet die Bergwacht in den Frühjahrs- und Sommermonaten überwiegend Wanderer, Bergsteiger und Gleitschirmflieger. In den Wintermonaten konzentrieren sich die Einsätze stark auf Wintersportler und die Lawinenrettung. Ganzjährig führt die Bergwacht Luftrettung und Seilbahn-Evakuierung durch.

Der Pistenbully

Aufgaben und Aktivitäten

Zur Rettung der bedrohten Natur in den Alpenregionen bereits 1920 in München gegründet, wandelte sich die Bergwacht entsprechend den gewachsenen Anforderungen von einer Naturschutzorganisation mehr und mehr zur Rettungsorganisation mit folgenden Aufgaben:
++ Durchführung des Rettungsdienstes
++ Einsatz bei Unglücksfällen und Katastrophen
++ Mitwirkung im Natur-, Landschafts- und Umweltschutz


Die Frauen und Männer der Bergwacht leisten ausschließlich ehrenamtlichen Dienst. Auch Aufgaben im Rahmen des Naturschutzes bestimmen den dienstlichen Alltag. Zur Winterzeit leistet die Bergwacht Dienst in den Touren- und Pistenskigebieten, an Loipen und bei Sportveranstaltungen.

Wie werde ich Bergretter?

Die Ausbildung beginnt mit einer zwei bis maximal vierjährigen Anwärterzeit in einer Bereitschaft der Bergwacht Sachsen. In dieser Zeit werden die Struktur der Bergwacht, ihre Aufgaben und Ausrüstungen kennen gelernt, sowie die zum aktiven Dienst notwendigen technischen und medizinischen Kenntnisse und Fertigkeiten vermittelt (z.B. Sicherungstechnik / Bergetechnik oder Sanitätsdienstausbildung). Die Grundausbildung wird durch eine theoretische sowie praktische Prüfung abgeschlossen. Für die Einsatzkräfte besteht danach die Möglichkeit, sich in den Fachrichtungen Höhlenrettung, Felsrettung oder Winterrettung weiter zu qualifizieren.